1971

Olm. Wilh. Cohrs wird als stellvertr. Brandmeister wiedergewählt.
Ebenso Gerätewart Walter Drögemüller.
Zum Schriftführer wird Ofm. Gerhard Hartig gewählt, da Lm. Heinr. Drögemüller auf Wiederwahl verzichtet.
Es wird von der Versammlung beschlossen, dass Mitglieder, die auffallend oft vom Dienst fernbleiben, vom Kommando zu einer Stellungnahme aufgefordert werden sollen. Ggf. ist ihnen der Austritt nahe zu legen.
In der Nacht v. 21. zum 22. August brennt ein Stoppelfeld am alten Suderburger Weg. Der Schaden ist nur geringfügig


1972

Zum Hauptfeuerwehrmann ( Hfm ) werden befördert: Helmut Niemann, Hermann Stöckmann, Günther Lüders, Hermann Döhrmann, Erwin Krähe und Gerhard Hartig.
Hans-Jürgen Drögemüller wird zum Feuerwehrmann ernannt.
Am 12. 04. entstand ein Schadenfeuer am Stallgebäude von Hermann Hilmer. Durch starke Rauchentwicklung sind mehrere Ferkel erstickt. Die Wasserversorgung war mangelhaft. Daher musste das Tanklöschfahrzeug aus Suderburg angefordert werden. Der Schaden wird auf 20.000,- DM geschätzt.
Am 13.11. fegte ein Orkan über uns hinweg. In unsere Wälder wurden ganze Schneisen gerissen, und fast alle Straßen und Wege waren durch umgestürzte Bäume unpassierbar.
Zur Sturmschadenbeseitigung auf mehreren Straßen im hiesigen Bereich wurde die Wehr von der Gemeinde zur Hilfe angefordert.
Bei einer durchgeführten Nachtübung auf dem Betriebsgelände von Heinrich Drögemüller macht sich wieder die mangelhafte Wasserversorgung bemerkbar


1973

Am 3. Januar entstand ein Brand im Späne-Lagerraum der Tischlerei Stolte. Der Schaden wird auf 15.000,- DM geschätzt.
Zum Feuerwehrmann werden ernannt: Karsten Hilmer, Jürgen Dreyer, Rudolf Dreyer und Eckhard Drewes.
Hermann Hilmer (Wehrfeld) wird als Anwärter aufgenommen.
Erstmals wurde ein Sicherheitsbeauftragter gewählt: Lm. Siegfried Dziembowski.
Der Anschluß an die Zentrale Wasserversorgung des Landkreises brachte auch für die Löschwasserversorgung die erhoffte Verbesserung. Über 10 Unterflurhydranten, im ganzen Dorf verteilt, stehen nun bei Bedarf zur Verfügung. Sie wurden in die Wasserleitungen mit einem Durchmesser bis 250 mm, die in etwa 1 m. Tiefe in der Strasse verlegt wurden, gleich eingebaut. Die Löschwasserversorgung ist nun bestens geregelt.


1974

Als Anwärter werden aufgenommen: Uwe Lichtner, Reinhard Cohrs und Otfried Dreyer.
Zum Feuerwehrmann werden ernannt: Hermann Hilmer und Hans-Hermann Bauck.
Befördert werden: zum Oberfeuerwehrmann: Hermann Böttcher und Werner Schunke,
zum Hauptfeuerwehrmann: Ewald Dehrmann,
zum Löschmeister: Reinhold Cohrs,
zum Oberlöschmeister: Siegfried Dziembowski,
zum Hauptlöschmeister: Wilhelm Cohrs.


1975

Nach 18 jähriger Dienstzeit als Ortsbrandmeister stellt Wilhelm Niemann sich nicht mehr zur Wahl. Adolf Stolte wird ohne Gegenvorschlag in geheimer Wahl zum
Nachfolger gewählt. Am 1.April d.J. übernimmt er das Kommando der Wehr.
Wiedergewählt werden:
Brandm.-Stellvertreter
Kassenführer
Gruppenführer
Schriftführer
Gerätewart HLm. Wilhelm Cohrs
Hfm. Adolf Niemann
Hfm. Heinz Gebert
Lm. Reinhold Cohrs
Hfm. Gerhard Hartig
Hfm. Walter Drögemüller

Der Gemeindebrandmeister Ewald Dammann ernennt Wilhelm Niemann zum Ehrenbrandmeister.
Um Waldbrände rechtzeitig zu erkennen und die Ausbreitung zu verhindern, werden während des sehr trockenen Sommers Kontrollfahrten durchgeführt.
Zum Einsatz rückte die Wehr aus zu einem Getreidefeldbrand und 2-mal zu einem Böschungsbrand in Räber.
Am 8.12. brannte ein Hühnerstall von Gustav Schütte. Es entstand Totalschaden. Mehrere Hundert Legehennen verbrannten.

1976

Sicherheitsbeauftragter Siegfried Dziembowski wird wieder gewählt. Ebenso Gruppenführer Reinhold Cohrs, der die Wahl nur unter Vorbehalt annimmt, da eine berufliche Versetzung ansteht.
8 Neuzugänge sind zu verzeichnen. Die Ausbildung dieser Anwärter übernimmt Lm. Siegfried Dziembowski.
Am 9.4.wurde die Wehr zu einem Waldbrand in Räber alarmiert.
Das Gerätehaus bekam eine neue Bedachung.


1977

Aus beruflichen Gründen muß Gruppenführer Reinhold Cohrs seinen Posten abgeben. Walter Schenk wird als Gruppenführer gewählt. Wegen der Mannschaftsstärke wird die Gruppe jetzt geteilt, und Werner Schunke wird zusätzlich als Gruppenführer gewählt.


1978

Der Ortsbrandm. berichtet von einigen Austritten aus beruflichen Gründen. Diese Kameraden konnten als Förderer der Wehr mit einem Beitrag gewonnen werden.
Am 25.1. musste ein vollgelaufener Keller in der Ortheide ausgepumpt werden.
Der Schlauchturm am Gerätehaus wurde imprägniert.
Erstmals mussten 4 Kameraden wegen auffälligen Fehlens dies vor dem Kommando begründen.
Walter Schenk und Werner Schunke besuchen einen Lehrgang in der Feuerwehrschule in Celle.
Zum 75 jährigen Bestehen der Wehr fand am 29.4. ein Festkommers statt. Dazu gestaltete der Böddenstedter Posaunenchor die musikalische Umrahmung, und Heinrich Drögemüller trägt eine Chronik über 75 Jahre Wehrgeschichte vor.
Für seine Verdienste in der Wehr wird HLm. Wilhelm Cohrs mit einer Plakette geehrt. Seit 1932 ist er Mitglied, von 1949 bis 1963 Gruppenführer und 20 Jahre stellvertr. Brandmeister.
2 Kameraden erhielten eine Auszeichnung für 40 jährige Mitgliedschaft.
Walter Schenk sen. berichtet von einer 4. Gruppe, ( Förderer der Wehr ) die als Spende
2 Atemschutzmasken überreichen.
Ein weiterer Höhepunkt war ein musikalischer Vortrag von Hugo Crölle und Arnold Schock.
Mit den Pokalwettkämpfen am Sonntag, dem 30.4. und dem „Tanz in den Mai“ wurde die Jubiläumsfeier beendet.
Von der VGH-Versicherungsgruppe wurde zum Jubiläum eine Spende überreicht.
42 aktive Mitglieder hat die Wehr
Auf Beschluß der Generalversammlung wird das Ordnungsgeld von 1,- DM auf 2,- DM erhöht. In diesem Zusammenhang weist der Bm. darauf hin, dass bei Einsätzen die fehlenden Kameraden sich innerhalb von 24 Std. zu entschuldigen haben.
2 Sprechfunkgeräte wurden neu angeschafft.


1979

Hans-Hermann Bauck und Adolf Stolte nehmen an einem Sprechfunklehrgang teil.
Neu angeschafft werden: 3 Rauchmasken, 1 Kübelspritze, 1 Schaumrohr mit Zumischer und Schaummittel.
Nach 48 Jahren aktiv in der Wehr, wird HLm. Wilhelm Cohrs in die Senioren-Abteilung verabschiedet. Von der Handdruckspritze bis zum heutigen TSF hat er den Werdegang unserer Wehr miterlebt und ist nun Ehrenmitglied.
Olm. Siegfried Dziembowski wird zum stellvertr. Brandmeister gewählt.


1980

Hfm. Heinz Gebert gibt den Posten als Gruppenführer ab. Nachfolger wird Hfm. Gerhard Hartig.
Eine mehrtägige Ausflugsfahrt mit dem Nachtexpresszug nach Salzburg ist für alle Teilnehmer ein tolles Erlebnis.